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Die Kunst des Bierbrauens hat eine lange Tradition. Sie war ursprünglich den Klöstern vorbehalten. Nach Einführung des Reinheitsgebotes 1516 durften zur Bierherstellung nur noch Gerste, Hopfen und Wasser verwendet werden. Auf dem Edelsitz Taufkirchen, auf dem damals die geschäftstüchtigen Augsburger Fugger herrschten, war 1642 zum Ersten mal von einem Brau- und Brandweinhaus die Rede. Das war der Beginn der Braustätte in Taufkirchen. Im Jahre 1672 wurde der Edelsitz Taufkirchen mit Schloss, Brauerei und Landgut an Ferdinand von Puech verkauft. Mehrmals wechseln die Eigentümer, bis am 4. Juni 1848 die tausendjährige Geschichte der Grund-herrschaft zu Ende geht und Bauern und Bürger frei werden. 1893 lässt der damalige Eigentümer Wilhelm von Ramberetz-Fast das alte Sudhaus abreißen und in Backstein-Bauweise ein imposantes neues Sudhaus errichten. 1917 wird der gesamte Besitz neben 800 tgw Grund und Waldungen verkauft. Der damalige Schlossbraumeister Josef Mittermayer wollte verhindern, dass die Brauerei an Löwenbräu verkauft und geschlossen wird und gründete mit Gleichgesinnten am 24. Juli 1917 die Guts- und Brauerei- Genossenschaft Taufkirchen. 620 tgw Grund wurden weiterveräußert, 1920 dann das Schloss an den Bezirk Oberbayern verkauft. In der folgenden Zeit wurde der Betrieb kontinuierlich verbessert. Die Gaststätten Wagnerwirt und Weißbräu wurden hinzugekauft. Ab 1974 wurden auch die alkoholfreien Getränke selbst hergestellt. 2006 wurde die neue Flaschen-Abfüllung samt neuer Lagerhaller errichtet und so die größte Investition in der Geschichte der Genossenschaft getätigt.